понедельник, 16 марта 2009 г.

Die Leiden der jungen Lehrerin

Ich heiße Olga Morosova. Ich bin Studentin des 8.Semesters der Komi Staatlichen Pädagogischen Hochschule (Russland, die Republik der Komi, Syktyvkar). Ich studiere Deutsch und Englisch an der Fakultät für Fremdsprachen. Von 12. Januar bis 14. Februar habe ich mein erstes Schulpraktikum geleistet. Wie war das? Jetzt kann ich sicher sagen:“Das war wunderbar!“
Während des Studiums, wenn ich ans Schulpraktikum dachte, fühlte ich mich wie ein Opfer und fand das ganze Schulpraktikum als meine Leiden – Leiden der jungen Lehrerin. Natürlich, bekam ich am Institut viele theoretische Kenntnisse in der Fremdsprachendidaktik und in der Deutschsprache. Ich habe aber nie diese Kenntnisse praktisch in der Schule eingesetzt! Ich habe nie eine Stunde erteilt. Das war für mich total neue Tätigkeit.
Ich zweifelte sogar daran, ob es mir gelingt, mein erstes Schulpraktikum erfolgreich zu machen. Während des Schulpraktikums habe ich aber verstanden, dass meine Verzweiflungen umsonst waren.
Zuerst hatte ich großer Angst vor den Kindern und davor, einige Fehler zu begehen und damit sich lächerlich zu machen. Zuerst war es wirklich schwer, einen Stundenplan zu schreiben, die Arbeit der Schüler in der Stunde richtig zu bewerten. Die Vorbereitung zur Stunde nahm viel Zeit in Anspruch. Neben den Schwierigkeiten gab es auch Erfolg und Freude. Aus meinen Fehler habe ich vieles gelernt. Es ist mir gelungen, die Stunden methodisch richtig, originell und spannend aufzubauen, die Zeit in der Stunde richtig einzuteilen, den Kontakt mit den Kindern zu finden. Außerdem waren die Leistungen der Schüler und ihre Freude ein großer Preis für meine Bemühungen. Die Freude der Kinder brachte mir auch Freude. Und ich bekam neue Kräfte für meine weiteren Stunden.
Also, ich habe unter Zeit- und Erfahrungsmangel gelitten, aber während des Schulpraktikums habe ich in mir solche Eigenschaften entdeckt, die für die Lehrer typisch sind, und ich habe sie weiter entwickelt. Ich habe eine große praktische Erfahrung in der Fremdsprachendidaktik bekommen. Wie man sagt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Man muss immer viel arbeiten und einige Schwierigkeiten überwinden, um ETWAS zu werden.
Und wie ist es in Ihrem Fall? Haben Sie auch einige Schwierigkeiten während des Schulpraktikums oder gab es überhaupt keine?

3 комментария:

  1. Kaschapova, Elena
    Wenn ich deinen Blog lese, so scheint es mir, dass diese Worte meinen Zustand während des ersten Schulpraktikums ganz genau wiederspiegeln.
    Schon vor dem Praktikum hatte ich Angst. Ich hatte Angst, Kontakt zu den Kindern nicht zu finden, die Stunde nicht richtig aufzubauen. Ich war auch nicht sicher, ob es mir gelingt, mein erstes Schulpraktikum erfolgreich zu machen. Nie im Leben hatte ich eine Stunde erteilt. Das war für mich eine total neue Tätigkeit und ein groβer Stress als Folge. Aber wie man sagt, die Furcht hat Tausend Augen.
    Es fiel mir wirklich schwer, Stundenunterlagen zusammenzustellen, Anschauungsmittel vorzubereiten. Jede Stunde versuchte ich nicht nur methodisch richtig, sondern auch originell und spannend zu gestalten, damit die Kinder auβer neuer Kenntnisse auch Interesse zum Fach bekamen. Die Vorbereitung zur Stunde nahm viel Zeit in Anspruch. Ich hab’ viel Mühe gegeben. Aber wenn die Kinder in meinen Stunden mit Interesse arbeiteten und aktiv waren, wenn ich ihre fröhliche und glückliche Augen sah, so bekam ich solch ein Glücksgefühl und eine innere Befriedigung, das sich mit nichts zu vergleichen lässt. Von meinem ersten Schulpraktikum habe ich nur positive Eindrücke. Jetzt verstehe ich, dass das keine Leiden, sondern eine wunderbare Zeit war, die für immer in meinem Gedächtnis bleibt!
    Während des Praktikums habe ich folgendes gelernt: Ohne Schwierigkeiten zu überwinden, bekommt man keinen Erfolg.

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  2. Schulepowa Kati
    Hallo, Olga!
    Vor kurzem habe ich auch mein zweites Schulpraktikum in der Schule abgeleitet. Ich hatte verschiedene Schwierichkeiten erlebt und überlebt. Ich musste die Stunden erteilen, die Klassenstunden durchführen, die schriftlichen Arbeiten kontrollieren und alles rechtzeitig machen. Aber in erster Linie hatte ich Angst vor den Schülern der oberen Stufe. Zum Unterschied von den Schülern der fünfte Klasse hatten sie andere Weltanschaung, andere Wahrnehmung, andere Auftreten usw. Und ich bin froh, dass es kein Problem in der Kommunikation zwischen Schüler und mich gab. Nach diesem Praktikum bin ich davon überzeugt, dass die Lehrerschaft verpflichtet ist, nicht nur gute Kenntnisse beizubringen, sondern auch ehrliche Bürger zu erziehen.

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  3. Trenewa, Kati
    Hallo, Olga,
    In diesem Jahr hab ich auch mein erstes Schulpraktikum abgeleistet. Ich fühlte mich zwar als Opfer nicht, doch es gelang mir nicht alle diese Schwierigkeiten zu vermeiden: die Stunde richtig aufzubauen, die Unterlagen vorzubereiten, Kinder zu bewerten - das alles war total schwer. Und natürlich diese Angst vor den Kindern und Fiasko in der Stunde. Darum sind mir deine Gefühle ganz nah. Das Schulpraktikum ist eine verrückte Zeit, doch eine der schönsten. Es ist ein Glück, dass wir so eine gute Erfahrung in unserem Leben gehabt haben.

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