четверг, 26 марта 2009 г.

Aller Anfang ist schwer

Guten Tag! Ich heiße Schulepowa Kati. Ich bin Studentin des 8.Semesters der Komi Staatlichen Pädagogischen Hochschule (Republik der Komi, Syktyvkar).Ich studiere Deutsch und Französisch an der Fakultät für Fremdsprachen.
Am 12. Januar hat mein erstes Schulpraktikum in der Schule Nr.16 in einer fünften Klasse gestartet. Die erste Deutschstunde, die ich am Montag, den 19. Januar, durchführte, ist unvergesslich. Ich erlbte vermisschte Gefühle: nicht nur Angst, sondern auch Glück und Freude. In der Nacht vor diesem Tag hatte ich schlecht geschlafen und immer wieder versucht, mir meine erste Unterrichtsstunde zu vorstellen. Ohne Zweifel hatte ich Angst. Ich glaubte, dass mich die Kinder nicht verstehen würden oder ich meine Unterrichtsunterlagen vergesse. Am Morgen war ich nervös. Alles ärgerte mich, aber dann ballte ich meine Kräfte in die Fäuste.
Vor dem Unterricht kam ich mit einigen Schülern ins Gespräch. Diese stellten sich als lustig und interessant zugleich heraus. Ich bin ja kein Schüler mehr. Durch die neue Perspektive und den vorhandenen Altersunteschied war es schon eine Erfahrung, von Schülern gesiezt zu werden. Zudem fühlte ich mich an meine Schulzeit erinnert.
Es klingelte. Meine Schüler nahmen ihre Plätze. Meine Knien zitterten vor Angst, aber ich versuche meine Ängstlichkeit nicht zeigen. Die Deutschstunde verlief in gutem Tempo. Die Schüler wirkten motiviert. Ich war froh, dass das Thema ihnen gefiel. Ich selbst war sehr zufrieden mit der Leistungsbereitschaft und der aktiven Teilnahme meiner Schüler. Ehrlich gesagt, hat mir zu meiner Überraschung gefallen, mit den Kinder zu arbeiten. Ich war auch froh, dass die Kinder auf ihre Weise in mir eine Art Autorität sahen und mich ernst nahmen. Aller Anfang ist schwer… Oder auch leicht? Wer soll das wissen. Nicht wahr?

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