четверг, 12 марта 2009 г.

Lehrer werden oder nicht?

Ich heiße Karpowa Nastja. Ich bin Studentin des 8. Semesters. Ich studiere Deutsch an der Fakultät für Fremdsprachen an der Komi Staatliche Pädagogische Hochschule. Januar 2009 hatte ich mein erstes Schulpraktikum. Es machte auf mich einen sehr positiven Eindruck.
Meine ersten 2 Deutschstunden, die ich selbst erteilt habe, vergesse ich nie: meine Knie zitterten, es schien mir, dass es mir vor Angst die Sprache verschlug. Ich brachte sogar die Übungen durcheinander. Ich fühlte mich nicht recht wohl in meiner Haut. Dann aber raffte ich mich auf und die Stundenerteilung war schon nicht so schwer.
Die Deutschkentnisse der Schüler waren für ihr Alter wirklich hervorragend. Es gelang mir die Schüler zu motivieren und auch Interesse für den Unterrichtstoff zu erwecken. Ich ging zu den Schülern mit Freude, da sie mir wirklich nur positive Eindrücke brachten. Am Abend war ich erschöpft. Aber ich bereitete mich tüchtig auf die nächste Stunde vor: malte Anschauungsmittel, korrigierte schriftliche Arbeiten. Jeder Tag bot mir viele interessante Praktikumserfahrungen. In der Tat war dieses Schulpraktikum nicht so schwer wie ich das meinte.
Ehrlich gesagt als ich unsere Hochschule betrat, hatte ich keinen Absicht Lehrer zu werden, sondern Fremdsprachen zu erlernen. In unserer Region gibt es solch eine andere Möglichkeit nicht. Das ist jetzt ein sehr aktuelles Problem, über das man in der letzten Zeit viel streit.
Aber nach meinem Schulpraktikum bekam ich einen großen Wunsch als Lehrer tätig zu werden.
Und Sie, die Studenten der pädagogischen Hochschulen, wollen Sie auch in der Zukunft Lehrer werden?
Ich würde auch gern Ihre Meinungen über das obergenannte Problem wissen.

11 комментариев:

  1. Hallo, Nastja! Ehrlich gesagt, kann ich nicht sicher sagen, ob ich auch in der Zukunft Lehrer werden will. Während des Schulpraktikums habe ich nur so verstanden, dass ich mit Kindern arbeiten will. Leider ist diese Arbeit nicht dankbar. Der Lehrer bereitet sich täglich vor. In der Stunde ist er immer gut gelaunt. Er macht viel für ihre Kinder, um sie neue Kenntnisse zu bekommen und gute Leistungen zu haben. Die Schüler verstehen nicht, dass das Lernen im Leben ganz wichtig ist.
    Schulepowa Kati

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  2. Kaschapova, Elena

    Dieses Problem ist heutzutage wirklich sehr aktuell. Viele junge Leute absolvieren pädagogische Hochschule und arbeiten dann nicht nach ihrem Beruf. Als ein Grund dafür kann man niedriges Einkommen nennen. Auβerdem kann es so sein, dass der Lehrerberuf dem Charakter des Menschen nicht entspricht.
    Was mich angeht, so habe ich auch unsere Hochschule bezogen, um gute Kenntnisse in Fremdsprachen zu bekommen. Ich hatte keine Absicht, Lehrer zu werden. Aber nach dem ersten Schulpraktikum hat meine Einstellung dazu ein bisschen verändert.
    Ehrlich gesagt, war es für mich sehr schwer, besonders die ersten Stunden. Ich zitterte vor Angst und hatte sogar die Übungen verwechselt. Aber mit jeder nächsten Stunde ging es leichter. Allmählich habe ich gelernt, wie man richtig die Stunde erteilen muss, nicht nur methodisch richtig, sondern auch originell und spannend. Zu jeder Stunde versuchte ich für die Kinder etwas Neues und Interessantes vorzubereiten. Es gelang mir, sie motivieren, Deutsch zu lernen. Ich habe viel Freude bekommen, wenn ich gesehen hatte, dass die Kinder in meinen Stunden immer guter Laune, fröhlich und glücklich waren. Es hat mir gefallen, mit den Kindern zu arbeiten. Von meinem ersten Schulpraktikum habe ich nur positive Eindrücke. Aber ich bin dessen nicht sicher, ob ich Lehrerin werden will, weil es nicht so leicht ist, zu jedem Schüler einen individuellen Zugang zu finden.

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  4. Morosova, Olga
    Hallo, Nastja! Die Frage, die du hervorgerufen hast, ist wirklich aktuell. Ehrlich gesagt, habe ich auch nie am Lehrerberuf gedacht, ich hatte nur ein großes Interesse für die Fremdsprachen. Ja, in der Kindheit kam es manchmal vor, dass ich in Kinderspielen mit meinen Freundinnen die Rolle der Lehrerin spielte. Aber wir waren Kinder! Und als ich unsere Hochschule betrat, träumte ich davon nicht, Lehrer zu werden. „Das ist zu anstrengend“, dachte ich.
    Haben meine Absichten über den Lehrerberuf nach dem Schulpraktikum verändert? Ein bisschen, ja… Das Schulpraktikum hat mir gefallen. Besonders kann ich die süßen Kinder aus dem Kopf nicht schlagen! Sie waren während der Stunde so aktiv, alles war für sie interessant, sie wollten alles wissen. Ich meine, ist es mir gelungen, den Kontakt mit den Kindern zu finden, die Stunden richtig aufzubauen und die Zeit in der Stunde einzuteilen. Die Arbeit mit den Kindern brachte mir Freude. Aber …das war die zweite Klasse! Und außerdem die Schule mit erweitertem Deutschunterricht! Wie lernen die Fremdsprache die Kinder in anderen Schulen (besonders die Kinder älterer Klasse)? Auch mit großem Interesse? Ich zweifle daran. Ich meine, die heutigen Lehrer müssen viele Kräfte und große Toleranz, sogar Gewandtheit haben, um in der Schule zu arbeiten. Habe ich das? Ich weiß nicht. Vielleicht, während des zweiten Schulpraktikums (da ich mit den Kindern älterer Klasse zu tun haben werde) entdecke ich in mir solche Kräfte und Eigenschaften.

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  5. Bugaewa Anna

    Wirklich eine gute Frage!! Ich habe auch vor kurzem mein erstes Schulpraktikum „ ÜBERLEBT“. Davor zweifelte ich mich daran, ob ich Lehrerin werden möchte. Ich meinte aber, es sei nicht so schrecklich, ich könnte es schon machen. Jetzt ist es für mich ganz klar- das will ich gar nicht. Nein, das KANN ich nicht! Es ist wirklich eine sehr anstrengende Arbeit, zu der man eine Gabe haben muss. Nicht alle besitzen sie doch. Das Praktikum hilft mir verstehen, dass es keine meine Berufung ist, dass es mir zu schwer fällt. Besser überhaupt kein Lehrer sein, als ein schlechter Lehrer sein! Selbst die Erfahrung mit den Kindern zu arbeiten, ihnen etwas Neues beizubringen- das ist tatsächlich unvergesslich!))

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  7. Schulepowa Kati
    Liebe Nastja!
    Das ist eine verbreitete Frage für die Studenten des fünften Studienjahres. Nach dem zweiten Schulpraktikum verstand ich, dass der Lehrerberuf keine meine Berufung ist. Ja, ich habe Kinder gern, ich kann leicht mit ihnen Kontakt finden, ich bereitete interessante Stunde vor, aber ein richtiger Deutschlehrer muss gründliche Kenntnisse in der Deutschsprache haben. Heute bin ich nicht sicher, dass ich in der Deutschsprache kompetent bin. Aber ich möchte alles daransetzen. Ich sage mit voller Sicherheit, dass es auf unserem Planeten keinen Beruf gibt, den man mit dem Lehrerberuf vergleichen könnte. Gerade von den Lehrer hängt unser künstiges Leben.

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  10. Kaschapova, Elena

    Eine sehr aktuelle Frage! Neulich habe ich mein zweites Schulpraktikum in der Schule Nr.21 überlebt.

    Ehrlich gesagt hatte ich früher überhaupt keinen Wunsch, Lehrer zu werden. Das erste Schulpraktikum in der Schule Nr. 16 war für mich sehr anstrengend und stressvoll. Ich hatte keine praktische Erfahrung, wie man Deutschstunden erteilen muss. Das war eine total neue Tätigkeit! Die Vorbereitung zur Stunden nahm viel Zeit in Anspruch. Auβerdem hatten die Kinder kein besonderes Interesse für die deutsche Sprache. Es gelang mir schwer, die Schüler zu motivieren und ihr Interesse an den Unterrichtsstoff zu wecken. Somit habe ich nach dem ersten Schulpraktikum für mich selbst entschieden, nie Deutschlehrerin zu werden.

    Aber nach dem zweiten Schulpraktikum hat sich meine Einstellung zu dieser Frage verändert. Ich habe eingesehen, dass Vieles davon abhängt, wo man als Lehrer tätig ist. Die Schule Nr.21 ist eine Schule mit erweitertem Deutschunterricht. Ich kann sagen, dass diese Schule ihren Namen mit Recht trägt. Die Kinder lernen die deutsche Sprache ab 1. Klasse und haben ein besonderes Verhältnis zu diesem Fach. Ich wunderte mich, welche Liebe die Schüler der 11. Klasse, wo ich meine Deutschstunden erteilte, zu der deutsche Sprache hatten, mit welchem Interesse sie in den Stunden arbeiteten. Die Deutschkenntnisse der Schüler waren hervorragend. Es gelang mir leicht, ihr Interesse an den Lehrstoff zu wecken: Jeden Tag versuchte ich den Unterricht anders zu gestalten und immer neue Arbeitsformen zu verwenden. Jeden Morgen ging ich zu den Schülern mit Freude. Das Praktikum brachte mir nur positive Eindrücke.

    Ehrlich gesagt war ich während des Praktikums erschöpft. Jeden Tag musste ich eine Deutschstunde erteilen, es erforderte eine tüchtige Vorbereitung und natürlich viel Kraft. Jeden Abend arbeitete ich die Stunden aus, schrieb Stundenunterlagen und machte Präsentationen. Manchmal war ich mit den Kräften runter, aber die Freude der Kinder war für mich der beste Preis. Es gab mir Begeisterung für das weitere Arbeit und eine innere Befriedigung, die mit Nichts zu vergleichen ist. Von meinem zweiten Schulpraktikum blieben in meinem Gedächtnis nur positive Erinnerungen und Eindrücke.

    Während des Praktikums habe ich an mir auch einige Fähigkeiten entdeckt, die für den Lehrerberuf von groβer Bedeutung sind. Somit habe ich nach dem zweiten Schulpraktikum den Wunsch bekommen, Deutschlehrerin zu werden. Es gefällt mir, mit Kindern zu arbeiten und ihnen neue Kenntnisse beizubringen.

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  11. Der Autor ist wirklich zu beneiden. Der Beruf des Lehrers ist eher eine Gabe, als ein Fach. Dazu braucht man besondere Charaktereigenschaften. Das sind vor allem riesengroße Liebe zu den Kindern, Geduld, Selbstvertrauen. Wer von den heutigen Studenten des pädagogischen Instituts hat sie schon? Ich kenne nur einige Ausnahmen, und ich selbst gehöre nicht dazu. Es ist schade, das ich das zu spät verstanden habe, besser aber spät, als nie).

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