Während meines ersten Schulpraktikums habe ich beschlossen, meine Erlebnisse in ein Tagebuch eingetragen. Aber für Sie, liebe Gäste, möchte ich nur einen Tag vorstellen, der aus meinem Gedächtnis nie ausfällt.
Sechster Tag: Mein erster Deutschunterricht
Meine Hospitationswoche ging zu Ende. Eine neue Etappe meines Schulpraktikums startete. Ich sollte selbst den Unterricht erteilen. Es war sozusagen eine Prüfung. Diese Prüfung musste zeigen, ob ich für den Beruf „Der Pädagoge“ tauglich bin. Ausführlich bereitete ich mich auf meine erste Stunde vor. Man muss gestehen, ich stieß da auf Probleme. Ich sollte vieles in Acht nehmen: Besonderheiten des Alters, Interesse der Schüler, Das Niveau der Kenntnisse. Es war notwendig, den Lernstoff zu verarbeiten und Anschaungsmittel zu finden.
Dem Stundenplan nach hatte ich Deutsch als 6. Stunde. Um Punkt 13 läutete es. Ich erinnere mich nur teilweise an den Verlauf der Stunde. Es schien, ich wäre im Traum oder im Schock.
Aber die weiteren Stunden blieben in meinem Gedächtnis haften. Ich gab mir Mühe, Kenntnisse klar und deutlich zu vermitteln. Ich versuchte Missverständnisse zu vermeiden und Konflikte zu schlichten, um gute Verständigung mit den Kindern zu erreichen.
Es wäre noch zu ergänzen, dass ich Deutschunterricht jeden Tag gab. Deswegen versank ich sehr schnell in den harten Alltag. Aber das finde ich nur vorteilhaft. Ich erwarb einige pädagogische Meisterschaft. Ich lernte pädagogische Technik: Mimik, Gestik, Intonation beherrschen. Ich lehrte „spielen“. Ich behandelte meine Zöglinge mit großem Takt.
In welchem Zustand waren Sie vor der ersten Stunde?
Was haben Sie unternommen, um Angst zu überwinden?
Mitina Simona, Studentin des 8. Semesters der pädagogischen Hochschule
суббота, 25 апреля 2009 г.
четверг, 2 апреля 2009 г.
Was habe ich während des ersten Schulpraktikums gelernt?
Ich heiße Anna Ostrenina. Ich bin Studentin des 8. Semesters. Ich studiere Deutsch an der Fakultät für Fremdsprachen an der Komi Staatliche Pädagogische Hochschule. Im Januar 2009 habe ich mein erstes Schulpraktikum in der Klasse 2 „b“ geleistet. Das war meine erste Erfahrung und eine gute Möglichkeit in der für mich neuen Rolle der Lehrerin zu sein.
Im Seminar in Methodik habe ich natürlich die theoretischen Kenntnisse bekommen, wie man z. B. eine Stunde bauen, den sprachlichen Lehrstoff wählen musste und anderes. Aber als ich in der Stunde in der Schule war, war das eine ganz andere Sache. Ich musste etwas Neues lernen.
Was bedeutete eine Deutschstunde von Anfang an bis zum Ende zu bauen, den Lehrstoff in ein System zu ordnen, die Zeit in der Stunde richtig einzuteilen, in jeder Stunde neue Arbeitsformen einzusetzen. Ich habe auch gelernt, wie man die Schüler motivieren konnte und auf welcher Weise man die Stunde erteilen musste, um mit der Leistungsbereitschaft und der aktiven Teilnahme der Schüler zufrieden zu sein.
Diese Erfahrung konnte man nur während des Schulpraktikums lernen.
Die Studenten, die ihr erstes Schulpraktikum schon gehabt haben, haben sich bestimmt vieles gelernt und sich von einer neuen Seite entdeckt.
Und sie? Welche Erfahrung haben Sie während des ersten Schulpraktikums bekommen?
Im Seminar in Methodik habe ich natürlich die theoretischen Kenntnisse bekommen, wie man z. B. eine Stunde bauen, den sprachlichen Lehrstoff wählen musste und anderes. Aber als ich in der Stunde in der Schule war, war das eine ganz andere Sache. Ich musste etwas Neues lernen.
Was bedeutete eine Deutschstunde von Anfang an bis zum Ende zu bauen, den Lehrstoff in ein System zu ordnen, die Zeit in der Stunde richtig einzuteilen, in jeder Stunde neue Arbeitsformen einzusetzen. Ich habe auch gelernt, wie man die Schüler motivieren konnte und auf welcher Weise man die Stunde erteilen musste, um mit der Leistungsbereitschaft und der aktiven Teilnahme der Schüler zufrieden zu sein.
Diese Erfahrung konnte man nur während des Schulpraktikums lernen.
Die Studenten, die ihr erstes Schulpraktikum schon gehabt haben, haben sich bestimmt vieles gelernt und sich von einer neuen Seite entdeckt.
Und sie? Welche Erfahrung haben Sie während des ersten Schulpraktikums bekommen?
четверг, 26 марта 2009 г.
Wir lernen lehren
Guten Tag! Ich heiße Vesnina Anna. Ich studiere am Komi Staatlichen Pädagogischen Institut, an der Fakultät der Fremdsprachen. Ich bin Studentin des 8. Semesters. In diesem Studienjahr hatte ich mein erstes Schulpraktikum und ich möchte meine Erlebnisse zum Ausdruck bringen.
Ich und Lehreberuf
Ich möchte weit ausholen, damit Sie mich besser verstehen können…
Ich hatte in meinem Leben Gelegenheit, in drei Schulen zu lernen, folglich bin ich mit vielen Lehrern bekannt. Ich darf nicht streng beurteilen, aber es gibt nicht besonders viele echte, wirklich gute Lehrer. Ich hatte immer einen großen Respekt vor den Lehrern, aber mit einigen von ihnen hatte ich Verständigungsschwierigkeiten. Meiner Ansicht nach ist Lehrer kein Beruf, das ist eine Berufung, eine Vor-Bestimmung so zu sagen. Wem könnte so etwas einfallen, dass ich den Lehrerberuf wähle! Lehrerberuf und ich…das ist eine undenkbare Kombination! Trotzdem studiere ich an einem pädagogischen Institut. Ich wusste ganz gut, dass im vierten Studienjahr das Schulpraktikum als Deutschlehrerin steht mir bevor. Ich konnte aber nicht all die Verantwortung für die Arbeit mit den Kindern begreifen. Ich hatte nur eine vage Vorstellung davon und theoretische Kenntnisse. Die Zeit ist gekommen und das Schulpraktikum startete, es begann ein neues Kapitel in meinem Leben. Diese fünf Wochen teilen mein Leben in zwei Abschnitte: vor dem Praktikum und danach…
„Der eigentliche Zweck des Lernens ist nicht das Wissen, sondern das Handeln“
Nach Praktikumseinleitung am Institut wurden wir an unseren Methodikern in der Schule verwiesen, der uns in den Praktikumsbetrieb einwies. Zum ersten Mal betrat ich die Schule nicht als Schülerin, sondern als Lehrerin. Ich würde sagen, dass es nicht mit Worten wiederzugeben ist. Ich war von Angst ergriffen, ich fühlte einen gewissen Mangel an Selbstbewusstsein, dies erschrak mich noch mehr… Unser Methodiker stellte uns dem Kollegium vor und bat dieses um Kooperation. Natürlich waren wir erst Praktikanten, deshalb war es besonders angenehm, wenn einige Lehrer uns Kollegen nannten. Glücklicherweise hatten wir zuerst eine Hospitationswoche, auf solche Weise konnte ich mich an die Schulatmosphäre gewöhnen, außerdem machte ich mich mit meiner Klasse bekannt. Nach einigen Tagen war ich im Bilde aller Problemen der Klasse und hatte einige Ideen zur der Verwirklichung der Erziehungs- und Lehrziele. Als offener und kontaktfreudiger Mensch kam ich so mit einigen Lehrern kurz ins Gespräch und einige meine Befürchtungen wurden von ihnen bestätigt. Es lag klar auf der Hand, dass ich viele Schwierigkeiten werde überwinden müssen.
Im Großen und Ganzen war die Situation nicht so trostlos, wie sie die Lehrer beschrieben hatten. Fast alle Lehrer hoben die geringe Qualität der Schülerkenntnisse in meiner Klasse hervor. Das war erst eine 5. Klasse, es gibt keinen Anlass, die Hoffnungen auf diese Kinder aufzugeben. Also, ich hatte wirklich einen breiten Wirkungskreis. Im Unterschied zu den Kindern, die aufs Deutsch-Gymnasium gehen und deren Deutschkenntnisse für ihr Alter wirklich hervorragend sind, hatten einige Kinder in meiner 5“a“ fast unfähig, Fremdsprachen zu lernen. Ich musste feststellen, dass die Schüler auch unmotiviert wirkten.
Man muss immer die Kinder zum Lernen anregen. Ich stieß aber darauf, dass einige Lehrer ziemlich gleichgültig zu den Kindern und ihren Fähigkeiten sind. Leider nahmen sie die Persönlichkeit der Kinder nicht in Acht. Vielleicht habe ich nicht das Recht, die Lehrer zu kritisieren. In diesem Zusammenhang fallen mir die Worte ein: „Der Lehrer – eine Art Amphibie. Er ist zwar ein Erwachsener, aber er lebt in der Welt des Kindes.“ Der echte Lehrer muss die Kinderwelt gut verstehen. Ich bin angehende Lehrerin und ich lerne lehren… das heißt nicht nur den Lehrstoff beibringen, sondern auch die Kinder erziehen, tiefe Achtung und Liebe zu den Kindern haben. Dazu möchte ich mit Entschiedenheit folgendes feststellen: der Mensch, der kein pädagogisches Fingerspitzengefühl besitzt, kann niemals Lehrer werden! Was mich betrifft, hatte ich Kenntnisse erworben, das war aber nur ein erster Schritt zu meiner pädagogischen Tätigkeit. Im Praktikum mussten sich meine Fähigkeit offenbaren…oder auch nicht.
Furcht hat tausend Augen
Vor dem Praktikum war ich angsterfüllt. Ich hatte Angst, kein Verständnis mit den Kindern zu finden, keine Autorität zu gewinnen, etwas während der Stunde zu vergessen. Mehrmals habe ich Alpträume gesehen. Manchmal aber hatte überhaupt keine Zeit, um zu schlafen. Ich arbeitete immer mit Hochdruck, in der Angst etwas nicht rechtzeitig zu machen. Während der Hospitationswoche fühlte ich mich mehr oder weniger ruhig. Die Deutschlehrerin gab mir Einblicke in die Klasse, ihre Leistungsbereitschaft. Ich war bestrebt Achtung und Vertrauen bei den Kindern zu gewinnen. Anfangs akzeptierten mich die Schüler überhaupt nicht. Einige Jungen hielten mich für ihre Freundin und nannten mich ganz einfach:“Anna“. Das dauerte aber nicht lange, ich konnte auch streng sein und den Schülern zurechtweisen. Das freute mich sehr, dass sie mich ernst nahmen. Dies stellte sich als lustig und interessant zugleich heraus, mit den Kindern in ein freundliches Gespräch kommen. Durch die neue Perspektive – ich war ja keine Schülerin mehr – und auch den doch vorhandenden Altersunterschied war es schon eine Erfahrung, von Schülern gesiezt zu werden. Die Angst vor den Kindern war ein bisschen vorbei. Es war aber an der Zeit zu unterrichten…Die erste Stunde war natürlich in psychologischer Hinsicht am schwierigsten. Vor der Stunde zitterten meine Beine, krampfte sich meine Kehle zusammen, es schien mir, dass ich überhaupt keine Gedanken im Kopf hatte und der Stundenplan mir völlig entfallen war! Ich musste eine Prüfung in Selbstbeherrschung bestehen. Ich durfte nicht meine Angst und Aufregung zeigen. Die Kinder sehen und fühlen diese Schwäche sehr fein. Schlechtesfall wäre es mein Misserfolg! Zum Glück erfüllten sich meine Befürchtungen in dieser Hinsicht nicht. Ich stieß aber auf andere Schwierigkeiten: es war unmöglich, die fremdsprachige Atmosphäre auf die Dauer aufrecht zu erhalten, denn die Schüler konnten mich nicht verstehen. Ich wurde auch schockiert, als die Stunde zu Ende kam, aber ein großer Teil des einzuführenden Stoffes noch nicht erklärt geblieben war. Ich war enttäuscht…enttäuscht von mir selbst. Alle meinen Erwartungen, meinen Bemühungen waren umsonst. Dank der Deutschlehrerin blieb ich imstande weiter zu arbeiten, sie beruhigte mich. Diese Schüler waren wirklich leistungsschwach, aber man darf die Kinder nicht wählen. Ich analysierte meine Lehrtätigkeit, befolgte die Weisungen des Methodikers und endlich erreichte ich mein Ziel. Tags und nachts bereitete ich die Unterrichtunterlagen vor, sammelte Anschauungsmaterial, ich führte verschiedene Veranstaltungen und außerunterrichtliche Arbeit durch. Den ganzen Tag verbrachte ich in der Schule und ich war in ihre Atmosphäre ganz versunken. Ich war sehr beeindruckt von Tätigkeitsdrang der Schüler, vom Lernerfolg der Klasse. Das war vielleicht kein größerer Erfolg zum Unterschied mit anderen, leistungsstarken Schülern, aber ich fühlte ihren Wunsch zu arbeiten, etwas Neues zu erfahren. Das hat mich viel Mühe gekostet, ich habe viele Schwierigkeiten überwinden müssen, deshalb war es am Praktikumsende sehr angenehm, meine eigenen Leistungen zu sehen!!!
Ich und Lehreberuf
Ich möchte weit ausholen, damit Sie mich besser verstehen können…
Ich hatte in meinem Leben Gelegenheit, in drei Schulen zu lernen, folglich bin ich mit vielen Lehrern bekannt. Ich darf nicht streng beurteilen, aber es gibt nicht besonders viele echte, wirklich gute Lehrer. Ich hatte immer einen großen Respekt vor den Lehrern, aber mit einigen von ihnen hatte ich Verständigungsschwierigkeiten. Meiner Ansicht nach ist Lehrer kein Beruf, das ist eine Berufung, eine Vor-Bestimmung so zu sagen. Wem könnte so etwas einfallen, dass ich den Lehrerberuf wähle! Lehrerberuf und ich…das ist eine undenkbare Kombination! Trotzdem studiere ich an einem pädagogischen Institut. Ich wusste ganz gut, dass im vierten Studienjahr das Schulpraktikum als Deutschlehrerin steht mir bevor. Ich konnte aber nicht all die Verantwortung für die Arbeit mit den Kindern begreifen. Ich hatte nur eine vage Vorstellung davon und theoretische Kenntnisse. Die Zeit ist gekommen und das Schulpraktikum startete, es begann ein neues Kapitel in meinem Leben. Diese fünf Wochen teilen mein Leben in zwei Abschnitte: vor dem Praktikum und danach…
„Der eigentliche Zweck des Lernens ist nicht das Wissen, sondern das Handeln“
Nach Praktikumseinleitung am Institut wurden wir an unseren Methodikern in der Schule verwiesen, der uns in den Praktikumsbetrieb einwies. Zum ersten Mal betrat ich die Schule nicht als Schülerin, sondern als Lehrerin. Ich würde sagen, dass es nicht mit Worten wiederzugeben ist. Ich war von Angst ergriffen, ich fühlte einen gewissen Mangel an Selbstbewusstsein, dies erschrak mich noch mehr… Unser Methodiker stellte uns dem Kollegium vor und bat dieses um Kooperation. Natürlich waren wir erst Praktikanten, deshalb war es besonders angenehm, wenn einige Lehrer uns Kollegen nannten. Glücklicherweise hatten wir zuerst eine Hospitationswoche, auf solche Weise konnte ich mich an die Schulatmosphäre gewöhnen, außerdem machte ich mich mit meiner Klasse bekannt. Nach einigen Tagen war ich im Bilde aller Problemen der Klasse und hatte einige Ideen zur der Verwirklichung der Erziehungs- und Lehrziele. Als offener und kontaktfreudiger Mensch kam ich so mit einigen Lehrern kurz ins Gespräch und einige meine Befürchtungen wurden von ihnen bestätigt. Es lag klar auf der Hand, dass ich viele Schwierigkeiten werde überwinden müssen.
Im Großen und Ganzen war die Situation nicht so trostlos, wie sie die Lehrer beschrieben hatten. Fast alle Lehrer hoben die geringe Qualität der Schülerkenntnisse in meiner Klasse hervor. Das war erst eine 5. Klasse, es gibt keinen Anlass, die Hoffnungen auf diese Kinder aufzugeben. Also, ich hatte wirklich einen breiten Wirkungskreis. Im Unterschied zu den Kindern, die aufs Deutsch-Gymnasium gehen und deren Deutschkenntnisse für ihr Alter wirklich hervorragend sind, hatten einige Kinder in meiner 5“a“ fast unfähig, Fremdsprachen zu lernen. Ich musste feststellen, dass die Schüler auch unmotiviert wirkten.
Man muss immer die Kinder zum Lernen anregen. Ich stieß aber darauf, dass einige Lehrer ziemlich gleichgültig zu den Kindern und ihren Fähigkeiten sind. Leider nahmen sie die Persönlichkeit der Kinder nicht in Acht. Vielleicht habe ich nicht das Recht, die Lehrer zu kritisieren. In diesem Zusammenhang fallen mir die Worte ein: „Der Lehrer – eine Art Amphibie. Er ist zwar ein Erwachsener, aber er lebt in der Welt des Kindes.“ Der echte Lehrer muss die Kinderwelt gut verstehen. Ich bin angehende Lehrerin und ich lerne lehren… das heißt nicht nur den Lehrstoff beibringen, sondern auch die Kinder erziehen, tiefe Achtung und Liebe zu den Kindern haben. Dazu möchte ich mit Entschiedenheit folgendes feststellen: der Mensch, der kein pädagogisches Fingerspitzengefühl besitzt, kann niemals Lehrer werden! Was mich betrifft, hatte ich Kenntnisse erworben, das war aber nur ein erster Schritt zu meiner pädagogischen Tätigkeit. Im Praktikum mussten sich meine Fähigkeit offenbaren…oder auch nicht.
Furcht hat tausend Augen
Vor dem Praktikum war ich angsterfüllt. Ich hatte Angst, kein Verständnis mit den Kindern zu finden, keine Autorität zu gewinnen, etwas während der Stunde zu vergessen. Mehrmals habe ich Alpträume gesehen. Manchmal aber hatte überhaupt keine Zeit, um zu schlafen. Ich arbeitete immer mit Hochdruck, in der Angst etwas nicht rechtzeitig zu machen. Während der Hospitationswoche fühlte ich mich mehr oder weniger ruhig. Die Deutschlehrerin gab mir Einblicke in die Klasse, ihre Leistungsbereitschaft. Ich war bestrebt Achtung und Vertrauen bei den Kindern zu gewinnen. Anfangs akzeptierten mich die Schüler überhaupt nicht. Einige Jungen hielten mich für ihre Freundin und nannten mich ganz einfach:“Anna“. Das dauerte aber nicht lange, ich konnte auch streng sein und den Schülern zurechtweisen. Das freute mich sehr, dass sie mich ernst nahmen. Dies stellte sich als lustig und interessant zugleich heraus, mit den Kindern in ein freundliches Gespräch kommen. Durch die neue Perspektive – ich war ja keine Schülerin mehr – und auch den doch vorhandenden Altersunterschied war es schon eine Erfahrung, von Schülern gesiezt zu werden. Die Angst vor den Kindern war ein bisschen vorbei. Es war aber an der Zeit zu unterrichten…Die erste Stunde war natürlich in psychologischer Hinsicht am schwierigsten. Vor der Stunde zitterten meine Beine, krampfte sich meine Kehle zusammen, es schien mir, dass ich überhaupt keine Gedanken im Kopf hatte und der Stundenplan mir völlig entfallen war! Ich musste eine Prüfung in Selbstbeherrschung bestehen. Ich durfte nicht meine Angst und Aufregung zeigen. Die Kinder sehen und fühlen diese Schwäche sehr fein. Schlechtesfall wäre es mein Misserfolg! Zum Glück erfüllten sich meine Befürchtungen in dieser Hinsicht nicht. Ich stieß aber auf andere Schwierigkeiten: es war unmöglich, die fremdsprachige Atmosphäre auf die Dauer aufrecht zu erhalten, denn die Schüler konnten mich nicht verstehen. Ich wurde auch schockiert, als die Stunde zu Ende kam, aber ein großer Teil des einzuführenden Stoffes noch nicht erklärt geblieben war. Ich war enttäuscht…enttäuscht von mir selbst. Alle meinen Erwartungen, meinen Bemühungen waren umsonst. Dank der Deutschlehrerin blieb ich imstande weiter zu arbeiten, sie beruhigte mich. Diese Schüler waren wirklich leistungsschwach, aber man darf die Kinder nicht wählen. Ich analysierte meine Lehrtätigkeit, befolgte die Weisungen des Methodikers und endlich erreichte ich mein Ziel. Tags und nachts bereitete ich die Unterrichtunterlagen vor, sammelte Anschauungsmaterial, ich führte verschiedene Veranstaltungen und außerunterrichtliche Arbeit durch. Den ganzen Tag verbrachte ich in der Schule und ich war in ihre Atmosphäre ganz versunken. Ich war sehr beeindruckt von Tätigkeitsdrang der Schüler, vom Lernerfolg der Klasse. Das war vielleicht kein größerer Erfolg zum Unterschied mit anderen, leistungsstarken Schülern, aber ich fühlte ihren Wunsch zu arbeiten, etwas Neues zu erfahren. Das hat mich viel Mühe gekostet, ich habe viele Schwierigkeiten überwinden müssen, deshalb war es am Praktikumsende sehr angenehm, meine eigenen Leistungen zu sehen!!!
Aller Anfang ist schwer. Höchstens das Aufhören ist manchmal noch schwerer. (Victor Moritz Goldschmidt)
Guten Tag! Ich heiße Kirejewa Nelli.
Ich bin Studentin des 8 Semesters, ich studiere am Pädagogischen Institut in Syktywkar.
Ich habe mein fünfwöchiges Praktikum in der Syktywkarer Schule Nr. 16 abgeleistet. Das Schwerste ist vorbei, und nur positive Erinnerungen und Eindrücken von dieser Praxis sind in meinem Gedächtnis geblieben.
Aber aller Anfang ist schwer…
Bereits in der Versammlung mit den Methodikern konnte man von den Augen der jungen Praktikanten Angst vor Unbekanntem und zugleich Vorfreude ablesen.
Wie ein Kind seine ersten Schritte macht, machten wir unsere unsicheren Schritte.
Was mich angeht, brachte es mir viel Freude wieder in die Schule zurückzukehren. Ich fühlte mich an meine Schulzeit erinnert. Aber jetzt bin ich ja kein Schüler mehr! Ich bekam das Gefühl, dass es eine ganz andere Welt war. Kinder, Lärm, Schulfächer…
Und endlich erteilte ich meine erste Stunde! Ich bin Deutschlehrerin! Diese Stunde vergesse ich nie! Ich sprach mit zitternder Stimme, bekam weiche Knien. Ich hatte Angst meine Worte zu vergessen, Übungen durcheinanderzubringen. Ich stand vor meinen Schülern, und sie schauten mich vom Kopf bis Fuß an. Ich fühlte mich nicht recht wohl in meiner Haut. Als es geläutet hatte, atmete ich erleichtert auf.
Ich hatte auch Angst, ob ich den Schülern gefalle, ob es in den Stunden interessant sei, ob ich jemanden mit schlechter Note beleidigte, ob ich Kontakt mit den Kindern finden könnte.
Aber wie man sagt“ Die Furcht hat tausend Augen.” Nach der ersten Stunde sah es nicht so schlimm aus! Die Kinder ließen mich spüren, dass sie meine Autorität ernst nahmen.
Im Praktikum sollten wir vieles erledigen: uns auf die Stunde tüchtig vorbereiten, einen den Stundenverlauf machen, Anschauungsmittel anfertigen, Hefte prüfen. Aber nach der ersten Woche waren wir schon in diesen Dingen bewandert.)))
Dazu waren wir noch Gehilfe des Klassenleiters. Wir sollten die Tagesbücher der Schüler kontrollieren, Klassenstunden durchführen, den Klassenleitern bei ihren Pflichten helfen.
Nachdem ich mein Schulpraktikum gemacht habe, kann ich mit Recht sagen, man soll sich nicht den Teufel an die Wand malen: es ist nicht so schwer ist, wie es auf den ersten Blick scheinenen mag. Am schwersten fiel mir der Abschied non meinen Schülern. Von den Kindern, die immer ihre Emotionen hineinbringen und uns damit erfreuen. Von der Schule und von meinen eigenen Stunden, an die wir uns gewöhnt haben!!
Ich bin Studentin des 8 Semesters, ich studiere am Pädagogischen Institut in Syktywkar.
Ich habe mein fünfwöchiges Praktikum in der Syktywkarer Schule Nr. 16 abgeleistet. Das Schwerste ist vorbei, und nur positive Erinnerungen und Eindrücken von dieser Praxis sind in meinem Gedächtnis geblieben.
Aber aller Anfang ist schwer…
Bereits in der Versammlung mit den Methodikern konnte man von den Augen der jungen Praktikanten Angst vor Unbekanntem und zugleich Vorfreude ablesen.
Wie ein Kind seine ersten Schritte macht, machten wir unsere unsicheren Schritte.
Was mich angeht, brachte es mir viel Freude wieder in die Schule zurückzukehren. Ich fühlte mich an meine Schulzeit erinnert. Aber jetzt bin ich ja kein Schüler mehr! Ich bekam das Gefühl, dass es eine ganz andere Welt war. Kinder, Lärm, Schulfächer…
Und endlich erteilte ich meine erste Stunde! Ich bin Deutschlehrerin! Diese Stunde vergesse ich nie! Ich sprach mit zitternder Stimme, bekam weiche Knien. Ich hatte Angst meine Worte zu vergessen, Übungen durcheinanderzubringen. Ich stand vor meinen Schülern, und sie schauten mich vom Kopf bis Fuß an. Ich fühlte mich nicht recht wohl in meiner Haut. Als es geläutet hatte, atmete ich erleichtert auf.
Ich hatte auch Angst, ob ich den Schülern gefalle, ob es in den Stunden interessant sei, ob ich jemanden mit schlechter Note beleidigte, ob ich Kontakt mit den Kindern finden könnte.
Aber wie man sagt“ Die Furcht hat tausend Augen.” Nach der ersten Stunde sah es nicht so schlimm aus! Die Kinder ließen mich spüren, dass sie meine Autorität ernst nahmen.
Im Praktikum sollten wir vieles erledigen: uns auf die Stunde tüchtig vorbereiten, einen den Stundenverlauf machen, Anschauungsmittel anfertigen, Hefte prüfen. Aber nach der ersten Woche waren wir schon in diesen Dingen bewandert.)))
Dazu waren wir noch Gehilfe des Klassenleiters. Wir sollten die Tagesbücher der Schüler kontrollieren, Klassenstunden durchführen, den Klassenleitern bei ihren Pflichten helfen.
Nachdem ich mein Schulpraktikum gemacht habe, kann ich mit Recht sagen, man soll sich nicht den Teufel an die Wand malen: es ist nicht so schwer ist, wie es auf den ersten Blick scheinenen mag. Am schwersten fiel mir der Abschied non meinen Schülern. Von den Kindern, die immer ihre Emotionen hineinbringen und uns damit erfreuen. Von der Schule und von meinen eigenen Stunden, an die wir uns gewöhnt haben!!
Aller Anfang ist schwer
Guten Tag! Ich heiße Schulepowa Kati. Ich bin Studentin des 8.Semesters der Komi Staatlichen Pädagogischen Hochschule (Republik der Komi, Syktyvkar).Ich studiere Deutsch und Französisch an der Fakultät für Fremdsprachen.
Am 12. Januar hat mein erstes Schulpraktikum in der Schule Nr.16 in einer fünften Klasse gestartet. Die erste Deutschstunde, die ich am Montag, den 19. Januar, durchführte, ist unvergesslich. Ich erlbte vermisschte Gefühle: nicht nur Angst, sondern auch Glück und Freude. In der Nacht vor diesem Tag hatte ich schlecht geschlafen und immer wieder versucht, mir meine erste Unterrichtsstunde zu vorstellen. Ohne Zweifel hatte ich Angst. Ich glaubte, dass mich die Kinder nicht verstehen würden oder ich meine Unterrichtsunterlagen vergesse. Am Morgen war ich nervös. Alles ärgerte mich, aber dann ballte ich meine Kräfte in die Fäuste.
Vor dem Unterricht kam ich mit einigen Schülern ins Gespräch. Diese stellten sich als lustig und interessant zugleich heraus. Ich bin ja kein Schüler mehr. Durch die neue Perspektive und den vorhandenen Altersunteschied war es schon eine Erfahrung, von Schülern gesiezt zu werden. Zudem fühlte ich mich an meine Schulzeit erinnert.
Es klingelte. Meine Schüler nahmen ihre Plätze. Meine Knien zitterten vor Angst, aber ich versuche meine Ängstlichkeit nicht zeigen. Die Deutschstunde verlief in gutem Tempo. Die Schüler wirkten motiviert. Ich war froh, dass das Thema ihnen gefiel. Ich selbst war sehr zufrieden mit der Leistungsbereitschaft und der aktiven Teilnahme meiner Schüler. Ehrlich gesagt, hat mir zu meiner Überraschung gefallen, mit den Kinder zu arbeiten. Ich war auch froh, dass die Kinder auf ihre Weise in mir eine Art Autorität sahen und mich ernst nahmen. Aller Anfang ist schwer… Oder auch leicht? Wer soll das wissen. Nicht wahr?
Am 12. Januar hat mein erstes Schulpraktikum in der Schule Nr.16 in einer fünften Klasse gestartet. Die erste Deutschstunde, die ich am Montag, den 19. Januar, durchführte, ist unvergesslich. Ich erlbte vermisschte Gefühle: nicht nur Angst, sondern auch Glück und Freude. In der Nacht vor diesem Tag hatte ich schlecht geschlafen und immer wieder versucht, mir meine erste Unterrichtsstunde zu vorstellen. Ohne Zweifel hatte ich Angst. Ich glaubte, dass mich die Kinder nicht verstehen würden oder ich meine Unterrichtsunterlagen vergesse. Am Morgen war ich nervös. Alles ärgerte mich, aber dann ballte ich meine Kräfte in die Fäuste.
Vor dem Unterricht kam ich mit einigen Schülern ins Gespräch. Diese stellten sich als lustig und interessant zugleich heraus. Ich bin ja kein Schüler mehr. Durch die neue Perspektive und den vorhandenen Altersunteschied war es schon eine Erfahrung, von Schülern gesiezt zu werden. Zudem fühlte ich mich an meine Schulzeit erinnert.
Es klingelte. Meine Schüler nahmen ihre Plätze. Meine Knien zitterten vor Angst, aber ich versuche meine Ängstlichkeit nicht zeigen. Die Deutschstunde verlief in gutem Tempo. Die Schüler wirkten motiviert. Ich war froh, dass das Thema ihnen gefiel. Ich selbst war sehr zufrieden mit der Leistungsbereitschaft und der aktiven Teilnahme meiner Schüler. Ehrlich gesagt, hat mir zu meiner Überraschung gefallen, mit den Kinder zu arbeiten. Ich war auch froh, dass die Kinder auf ihre Weise in mir eine Art Autorität sahen und mich ernst nahmen. Aller Anfang ist schwer… Oder auch leicht? Wer soll das wissen. Nicht wahr?
среда, 18 марта 2009 г.
Bericht über mein erstes Schulpraktikum
Ich heiβe Ekaterina Ussatschowa. Mein erstes Schulpraktikum habe ich in der Schule mit erweitertem Deutschunterricht gemacht. Dort war ich mit Betreuerinnen in der 2.Klasse.
Es ist zu sagen, dass ich vor dem Schulpraktikum Angst hatte, zu den Kindern Kontakt nicht zu finden und noch etwas. Aber das alles war umsonst. Das Praktikum hat mir sehr groβen Spaβ gemacht.
An den ersten Tagen lernte ich hauptsächlich Kinder, Kollegen und sie Werkstatt kennen. Im Verlauf der Hospitationswoche machte ich auch vielfältige Erfahrungen. Ich hospitierte die Stunden in der Klasse 2 „a“. Die Schüler aus meiner Gruppe waren leistungsschwach, aber begabt. Ich erteilte 10 Deutschstunden, und es brachte mir nur positive Eindrücke. In den 3 Wochen waren sie Kinder ziemlich ans Herz gewachsen.
Mit meiner Lehrerin habe ich mich auch sehr gut verstanden. Ich bekam immer Hilfe von ihrer Seite, Unterstützung und Vorschläge, damit meine Stunden besser sein könnten.
Aber es gab auch einige Probleme, z.B. mit meiner Betreuerin in Pädagogik. Wir sollten verschiedene auβerunterrichtliche Veranstaltungen durchführen, aber oft gab es dazu keine Zeit, weil wir täglich Deutsch unterrichtet hatten. Das machte sie nervös und führte zum Missverständnis.
Trotz diesem kann ich nach meiner Praktikumszeit nur Positives zur Schule, den Schülern und den Kollegen sagen. Ich hoffe, dass dieses Klima weiterhin an der Schule bestehen bleibt.
Es ist zu sagen, dass ich vor dem Schulpraktikum Angst hatte, zu den Kindern Kontakt nicht zu finden und noch etwas. Aber das alles war umsonst. Das Praktikum hat mir sehr groβen Spaβ gemacht.
An den ersten Tagen lernte ich hauptsächlich Kinder, Kollegen und sie Werkstatt kennen. Im Verlauf der Hospitationswoche machte ich auch vielfältige Erfahrungen. Ich hospitierte die Stunden in der Klasse 2 „a“. Die Schüler aus meiner Gruppe waren leistungsschwach, aber begabt. Ich erteilte 10 Deutschstunden, und es brachte mir nur positive Eindrücke. In den 3 Wochen waren sie Kinder ziemlich ans Herz gewachsen.
Mit meiner Lehrerin habe ich mich auch sehr gut verstanden. Ich bekam immer Hilfe von ihrer Seite, Unterstützung und Vorschläge, damit meine Stunden besser sein könnten.
Aber es gab auch einige Probleme, z.B. mit meiner Betreuerin in Pädagogik. Wir sollten verschiedene auβerunterrichtliche Veranstaltungen durchführen, aber oft gab es dazu keine Zeit, weil wir täglich Deutsch unterrichtet hatten. Das machte sie nervös und führte zum Missverständnis.
Trotz diesem kann ich nach meiner Praktikumszeit nur Positives zur Schule, den Schülern und den Kollegen sagen. Ich hoffe, dass dieses Klima weiterhin an der Schule bestehen bleibt.
понедельник, 16 марта 2009 г.
Die Leiden der jungen Lehrerin
Ich heiße Olga Morosova. Ich bin Studentin des 8.Semesters der Komi Staatlichen Pädagogischen Hochschule (Russland, die Republik der Komi, Syktyvkar). Ich studiere Deutsch und Englisch an der Fakultät für Fremdsprachen. Von 12. Januar bis 14. Februar habe ich mein erstes Schulpraktikum geleistet. Wie war das? Jetzt kann ich sicher sagen:“Das war wunderbar!“
Während des Studiums, wenn ich ans Schulpraktikum dachte, fühlte ich mich wie ein Opfer und fand das ganze Schulpraktikum als meine Leiden – Leiden der jungen Lehrerin. Natürlich, bekam ich am Institut viele theoretische Kenntnisse in der Fremdsprachendidaktik und in der Deutschsprache. Ich habe aber nie diese Kenntnisse praktisch in der Schule eingesetzt! Ich habe nie eine Stunde erteilt. Das war für mich total neue Tätigkeit.
Ich zweifelte sogar daran, ob es mir gelingt, mein erstes Schulpraktikum erfolgreich zu machen. Während des Schulpraktikums habe ich aber verstanden, dass meine Verzweiflungen umsonst waren.
Zuerst hatte ich großer Angst vor den Kindern und davor, einige Fehler zu begehen und damit sich lächerlich zu machen. Zuerst war es wirklich schwer, einen Stundenplan zu schreiben, die Arbeit der Schüler in der Stunde richtig zu bewerten. Die Vorbereitung zur Stunde nahm viel Zeit in Anspruch. Neben den Schwierigkeiten gab es auch Erfolg und Freude. Aus meinen Fehler habe ich vieles gelernt. Es ist mir gelungen, die Stunden methodisch richtig, originell und spannend aufzubauen, die Zeit in der Stunde richtig einzuteilen, den Kontakt mit den Kindern zu finden. Außerdem waren die Leistungen der Schüler und ihre Freude ein großer Preis für meine Bemühungen. Die Freude der Kinder brachte mir auch Freude. Und ich bekam neue Kräfte für meine weiteren Stunden.
Also, ich habe unter Zeit- und Erfahrungsmangel gelitten, aber während des Schulpraktikums habe ich in mir solche Eigenschaften entdeckt, die für die Lehrer typisch sind, und ich habe sie weiter entwickelt. Ich habe eine große praktische Erfahrung in der Fremdsprachendidaktik bekommen. Wie man sagt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Man muss immer viel arbeiten und einige Schwierigkeiten überwinden, um ETWAS zu werden.
Und wie ist es in Ihrem Fall? Haben Sie auch einige Schwierigkeiten während des Schulpraktikums oder gab es überhaupt keine?
Während des Studiums, wenn ich ans Schulpraktikum dachte, fühlte ich mich wie ein Opfer und fand das ganze Schulpraktikum als meine Leiden – Leiden der jungen Lehrerin. Natürlich, bekam ich am Institut viele theoretische Kenntnisse in der Fremdsprachendidaktik und in der Deutschsprache. Ich habe aber nie diese Kenntnisse praktisch in der Schule eingesetzt! Ich habe nie eine Stunde erteilt. Das war für mich total neue Tätigkeit.
Ich zweifelte sogar daran, ob es mir gelingt, mein erstes Schulpraktikum erfolgreich zu machen. Während des Schulpraktikums habe ich aber verstanden, dass meine Verzweiflungen umsonst waren.
Zuerst hatte ich großer Angst vor den Kindern und davor, einige Fehler zu begehen und damit sich lächerlich zu machen. Zuerst war es wirklich schwer, einen Stundenplan zu schreiben, die Arbeit der Schüler in der Stunde richtig zu bewerten. Die Vorbereitung zur Stunde nahm viel Zeit in Anspruch. Neben den Schwierigkeiten gab es auch Erfolg und Freude. Aus meinen Fehler habe ich vieles gelernt. Es ist mir gelungen, die Stunden methodisch richtig, originell und spannend aufzubauen, die Zeit in der Stunde richtig einzuteilen, den Kontakt mit den Kindern zu finden. Außerdem waren die Leistungen der Schüler und ihre Freude ein großer Preis für meine Bemühungen. Die Freude der Kinder brachte mir auch Freude. Und ich bekam neue Kräfte für meine weiteren Stunden.
Also, ich habe unter Zeit- und Erfahrungsmangel gelitten, aber während des Schulpraktikums habe ich in mir solche Eigenschaften entdeckt, die für die Lehrer typisch sind, und ich habe sie weiter entwickelt. Ich habe eine große praktische Erfahrung in der Fremdsprachendidaktik bekommen. Wie man sagt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Man muss immer viel arbeiten und einige Schwierigkeiten überwinden, um ETWAS zu werden.
Und wie ist es in Ihrem Fall? Haben Sie auch einige Schwierigkeiten während des Schulpraktikums oder gab es überhaupt keine?
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