Guten Tag! Ich heiße Kirejewa Nelli.
Ich bin Studentin des 8 Semesters, ich studiere am Pädagogischen Institut in Syktywkar.
Ich habe mein fünfwöchiges Praktikum in der Syktywkarer Schule Nr. 16 abgeleistet. Das Schwerste ist vorbei, und nur positive Erinnerungen und Eindrücken von dieser Praxis sind in meinem Gedächtnis geblieben.
Aber aller Anfang ist schwer…
Bereits in der Versammlung mit den Methodikern konnte man von den Augen der jungen Praktikanten Angst vor Unbekanntem und zugleich Vorfreude ablesen.
Wie ein Kind seine ersten Schritte macht, machten wir unsere unsicheren Schritte.
Was mich angeht, brachte es mir viel Freude wieder in die Schule zurückzukehren. Ich fühlte mich an meine Schulzeit erinnert. Aber jetzt bin ich ja kein Schüler mehr! Ich bekam das Gefühl, dass es eine ganz andere Welt war. Kinder, Lärm, Schulfächer…
Und endlich erteilte ich meine erste Stunde! Ich bin Deutschlehrerin! Diese Stunde vergesse ich nie! Ich sprach mit zitternder Stimme, bekam weiche Knien. Ich hatte Angst meine Worte zu vergessen, Übungen durcheinanderzubringen. Ich stand vor meinen Schülern, und sie schauten mich vom Kopf bis Fuß an. Ich fühlte mich nicht recht wohl in meiner Haut. Als es geläutet hatte, atmete ich erleichtert auf.
Ich hatte auch Angst, ob ich den Schülern gefalle, ob es in den Stunden interessant sei, ob ich jemanden mit schlechter Note beleidigte, ob ich Kontakt mit den Kindern finden könnte.
Aber wie man sagt“ Die Furcht hat tausend Augen.” Nach der ersten Stunde sah es nicht so schlimm aus! Die Kinder ließen mich spüren, dass sie meine Autorität ernst nahmen.
Im Praktikum sollten wir vieles erledigen: uns auf die Stunde tüchtig vorbereiten, einen den Stundenverlauf machen, Anschauungsmittel anfertigen, Hefte prüfen. Aber nach der ersten Woche waren wir schon in diesen Dingen bewandert.)))
Dazu waren wir noch Gehilfe des Klassenleiters. Wir sollten die Tagesbücher der Schüler kontrollieren, Klassenstunden durchführen, den Klassenleitern bei ihren Pflichten helfen.
Nachdem ich mein Schulpraktikum gemacht habe, kann ich mit Recht sagen, man soll sich nicht den Teufel an die Wand malen: es ist nicht so schwer ist, wie es auf den ersten Blick scheinenen mag. Am schwersten fiel mir der Abschied non meinen Schülern. Von den Kindern, die immer ihre Emotionen hineinbringen und uns damit erfreuen. Von der Schule und von meinen eigenen Stunden, an die wir uns gewöhnt haben!!
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ОтветитьУдалитьIch begrüße die Autorin und die Gäste! Vor allem habe ich eben mein Schulpraktikum in der Schule abgeleitet. Das ist allerdings mein zweites Schulpraktikum, das heißt: ich stelle mir die Rolle eines Lehrers im vollen Sinne vor. Sie haben Recht, aller Anfang ist schwer. Als mein Praktikum erst begann, war es mir, ehrlich gesagt, angst und bange (passen Sie auf, das ist schon meine zweite Erfahrung, aber!). Es ist wirklich kompliziert, mit einer neuen Arbeit anzufangen und alles das zu machen, was alle Lehrer täglich machen: Stunden zu erteilen, Klassenstunden durchzuführen, schriftliche Arbeiten zu kontrollieren und sie einzuschätzen.
ОтветитьУдалитьZwischen dem schweren Anfang und noch schwererem Abschluss steckt sich auch keine sorglose Zeit. Man soll in erster Linie die Stunden in zwei Fremdsprachen erteilen. Das fiel mir persönlich schwierig. In der zweiten Sprache besonders. Ich habe selber erlebt, dass mein Wortschatz in Englisch nicht so reich ist. In den Stunden spürte ich das vielmals.
Außerdem hatte ich während meines zweiten Schulpraktikums mit der oberen Stufe zu tun. Die jüngeren Kinder würden doch Praktikanten mehr als Lehrer akzeptieren. Die älteren aber umgekehrt. Sie sehen zwischen sich und den jungen Lehrern keinen großen Unterschied, also, es ist viel schwerer sich Respekt zu verschaffen.
Aber das ist nicht das wichtigste Problem. Es geht hier darum, ob Sie an sich einen richtigen Lehrer entdeckt haben oder nicht. Wenn ja, dann herzliche Gratulationen, Sie haben bei der Immatrikulation ins Schwarze getroffen. Das ist aber nicht mein Fall. Aber ich bin dankbar, dass ich mein Schulpraktikum erlebt und auch überlebt habe. Ich schätze diese Erfahrung hoch. Wie man sagt, alles was mich nicht umbringt, macht mich stärker! ;-)